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Festivalprogramm 2016

Donnerstag, 14. Juli

 

20.00 Begrüßung
20.30 Solos von Studierenden des dritten Studienjahres an der HMDK Stuttgart
The Dark Trullala
Fliegen tut nicht weh
Programmänderung! Manifest von Noémie Beauvallet mit Noémie Beauvallet und Laura Boser(‘Warum Puppen intelligenter sind als die Gehirne, aus denen sie entspringen und sie dennoch bisher nicht den Flug zum Mond gemacht haben’ entfällt leider )
22.00 TOC-rrr-TOC / Abschlussarbeit HMDK Stuttgart 2015( Achtung! Zeit geändert)

 

Freitag, 15. Juli

 

11.00 Nachbesprechung von TOC-rrr-TOC
11.00 – 13.00 μSputnik / DAMU Prag (für eine_n Zuschauer_in), alle 15 Minuten
12.00 Nachbesprechung Manifest ,Fliegen tut nicht weh, The Dark Trullala
19.00 No(s) Li Mythe – ESNAM Charleville-Mézière
20.30 Performances von Studierenden des DAC Teheran
Anticipation
Afarida
Takam

 

Samstag, 16. Juli

 

11.00 Nachbesprechung No(s) Li Mythe
11.00 – 13.00 μSputnik / DAMU Prag (für eine_n Zuschauer_in), alle 15 Minuten
12.00 Nachbesprechung Anticipation, Afarida und Takam
20.00 Open Stage und alle-die-wo-tanzen (Party, im Palermo)!

Bewerbt euch für die OPEN STAGE : https://facebook.com/events/603913083097113/

 

Sonntag, 17. Juli

 

11.00 Brunch und Open Space
14.30 Vortrag Shiva Massoudi : puppetry in Iran and how it is affected by religion and politics
16.00 Konzert Heuschnupfen feat. Georges E. Schneider
16.00-19.00 μSputnik / DAMU Prag (für eine_n Zuschauer_in), alle 15 Minuten

 

 

Rahmenprogramm: Rattoid (HMDK Stuttgart)

 

Alle Veranstaltungen finden in der Alten Musikhochschule  (Urbansplatz 2) statt, bis auf die Open Stage und die Party, wofür wir ins Palermo umziehen werden (Olgastraße 82).

 

Für Kartenreservierungen bitte Mail an: die-wo-spielen-festival{at}mh-stuttgart.de

 

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TOC-rrr-TOC

…ist ein störendes Geräusch. Das stechende Geräusch eines schweren Ganges. Es ist ein spielerischer Kampf zu zweit, manchmal zu dritt. Ein Kampf um Dominanz. Wer dominiert wen? Ein Spiel um seine Grenzen zu testen, ein Versuch die Aufmerksamkeit des Anderen auf sich zu ziehen. Es geht um das Verlangen durch Veränderung und Anpassung Akzeptanz zu schaffen. ” Vielleicht geht es sogar um Behinderung, um einen Körper, der Stück für Stück auseinanderfällt, sich wandelt.” (Verónica Navas Ramirez)

Eine Figurenspielerische Performance von Coline Petit (HMDK Stuttgart, Abschlussjahrgang 2015)

Mit: Coline Petit und Laure Rivoal

Regie:  Verónica Navas Ramirez

Dauer ca 40 Minuten

 

 

Einzelarbeiten von Studierenden der HMDK Stuttgart

 

Noémie Beauvallet und Laura Boser:

Manifest von Noémie Beauvallet

Cèlia Legaz Soler:
Fliegen tut nicht weh

Sarah Wissner:
The dark Trulalla 

 

Dauer je 10 Minuern

 

 

 

μSputnik

Abenteur einer russischen Raumkapsel im Universum

μMikro ist eine mobile Theaterkulisse für eine/n Zuschauer_in, entwickelt von Tereza Černá und Dominik Migač. Der Zuschauende schaut durch ein 4,4x7cm  großes Peephole. Das Projekt benutzt Papier, Pop-up Bücher und Prinzipien des Filmschnitts.

 

Von: Dominik Migač, Tereza Černá
Mit: Dominik Migač, Lumíra Přichystalová (DAMU Prag)
Dauer ca 10 Minuten, je nur für einen Zuschauer (Anmeldung erforderlich!)

 

 

No(s) Li Mythe

Schliessen Sie die Augen. Stellen Sie sich vor, Sie sind an einem See, die Vögel singen und die Otter schwatzen. Aber so ist es nicht. Eigentlich ist es ein Epos unserer Zeit, entschwunden aus dem griechischen Orkus, der sich ausbreitet, von der Spielleiste des Charon, der die toten Seelen über den Styx begleitet. Er erzählt von heroischen und verzweifelten Handpuppen. Trotzdem lustig. Fast ohne Sprache.

 

Mit: Coline Fouilhe, Kristina Dementeva, Fabien Sant (ESNAM Charleville-Mézières)

 

Anticipation

 

Das Stück basiert auf einem Gedicht von Saadi (einer der bedeutendsten persischen Dichter). Saadi betrachtet Menschen als Glieder der Gesellschaft oder als unsichtbare Körper Gottes. Sie sind Teil eines großen Ganzen, einer gemeinsamen und Seele.

 

Die Kinder Adams sind aus einem Stoff gemacht,
als Glieder eines Leibes von Gott, dem Herrn, erdacht.
Sobald ein Leid geschieht nur einem dieser Glieder,
dann klingt sein Schmerz sogleich in ihnen allen wider.
Ein Mensch, den nicht die Not der Menschenbrüder rührt,
verdient nicht, dass er noch des Menschen Namen führt.

Von und mit Hamid Reza Pasvar, Mahtab Samadpour (DAC Teheran)
Afarida

ist die Geschichte einer nomadischen Teppichweberin, die unter der Eintönigkeit der ständigen Wiederholung leidet. Das Wissen um ihre Unfruchtbarkeit macht diese lethargischen Tagesabläufe für sie noch unerträglicher. Schließlich fängt sie an, sich durch die Webmotive ein Kind herbei zu fantasieren, und findet so zu Kreativität und Veränderung in dieser festen Struktur.

 

Von und mit Samar Mirfendereski, Maryam Afraz, Nava Samimi (DAC Teheran)

 

 

Takam
Die Bühne ist der Rock einer Frau.
Diese ist sowohl Performerin als auch Puppe und Symbol für die Mütterlichkeit.

Ihr Gegenüber ist ein alter  Schäfer, in den sie sich verliebt. Aus unerklärlichen Gründen wird er zu einer Ziege. Die Ziege ist eine rituelle persische Puppe, namens “Takam”.

Von und mit Akram Mousavi, Helen Morsali (DAC Teheran)

 

Open Stage

An alle die wo was spielen wollen!
Am Samstag, den 16.07. wird es am Abend eine leere Bühne geben, die es zu bespielen gilt und ihr könnt kommen mit jeglichem, was euch interessiert und was ihr gerne teilen wollt.
Das darf eine Szene sein, Kunstkrams jeder Art, aber auch Idee, Frage, Vorschlag. Macht eure Angebote!
Die Open Stage ist prinzipiell für immer offen aber wenn ihr schon wisst, dass ihr am Start seid, dann gebt uns ein Zeichen und die Bretter stehen für euch bereit!
mail an: die-wo-spielen-festival@mh-stuttgart.de

 

 

Heuschnupfen feat. Georges E. Schneider (Konzert)

Georges E. Schneider – Geige / Midi-Geige
Jonas Urbat – Tuba / Effekte
Felis Nagl – Klavier / Beats
Handgemachtes Elektroakustisches Minimal mit anschließender Jamsession

 

 

Puppetry in Iran an d how it is affected by religion and politics (Vortrag in englischer Sprache von Shiva Massoudi, Dozentin DAC Teheran)

Iran – eine alte Kultur, beeinflusst von zwei Religionen: Zoroastrismus und Islam. Beide haben große Auswirkung auf das Denken im Iran.
Das Land hatte bevor es die heutige Islamische Republik wurde wechselnde politische Regime, wobei Herrschaft und Königtum häufig beeinflusst waren von religiösen Anführern und anderen Ländern.

Puppenspiel kann einerseits als rituelle Form religiöse Erzählungen und Elemente enthalten, die sich auf Mythen und Glauben beziehen. Andererseits lassen sich im traditionellen Puppenspiel auch politische Zeichen erkennen, denen ein kritischer Blick zugrunde lag.

Im modernen iranischen Puppentheater sind beide Elemente – religiöse und politische – zu entdecken, jedoch oft verborgen.

 

 

Rattoid

Rattoide Prozesse rekultivieren den menschlichen Körper für fremde Lebensformen.
Sie erlauben ästhetische Blickwechsel auf die Attraktivität von Körperkorrosionen als transnormative Wandlung.

Mit: Marius Alsleben, Anne Brüssau, Sarah Chaudon, Clara Herrero di Palao, Rafi Martin, Yannick Stasiak, Emilien Truche (HMDK Stuttgart)

 

 

Prolog

Willkommen auf der studentischen Webseite des Studiengangs Figurentheater in Stuttgart!

Hier stellen wir unsere Projekte vor, informieren und berichten über Festivals und schreiben über Seminare und Proben!

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