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Angela

Angela

Ich bin dazwischen…. Ich bin zwischen zwei Kulturen aufgewachsen ; habe die grösste Zeit meines Lebens in Frankreich verbracht. Bin seit wenigen Jahren wieder in Deutschland. Fühle und träume auf Französisch….
Ich mag Zwischenräume… Ich bin gerne in sehr unterschiedlichen Welten unterwegs und suche nach Brücken, Verbindungen, einer Resonnanz.
Ich finde es spannender Fragen zu stellen als Antworten zu geben; mag stundenlange Gespräche, liebe es Menschen zu beobachten, schätze die kleinen Wunder des Lebens.
Ich versuche mich in meiner Vielfalt zu begreifen. Ich fühle mich zum Figurentheater hingezogen weil es ein Zwischenbereich ist der viele Möglichkeiten bietet.
Ich mag langsame Filme, den Geruch von Kaffee, den Klang fremder Sprachen, die Tarantella aus Süd Italien, den Geschmack von dunklem belgischem Bier, Punk, Judith Butler und Queertango.

"Pandora Frequenz" wie der Titel schon sagt, beinhaltet auch die mythologische Pandora. Von daher ist es auch eine Auseinandersetzung mit den unheilvollen Projektionen und Konstrukten die Frauen und die weibliche Sexualität behaften.

In seinem Ursprung war der Surrealismus eine literarische Bewegung die durch die traumatischen Kriegserfahrungen nicht hinnehmen konnte, dass die Dichter weiter die ''Schönheit'' besingen sollten als ob nichts geschehen wäre. Die Bewegung wurde 1921 in Paris gegründet und vom Schriftsteller André Breton geführt. Sie suchte im Traum, in den Tiefen des Unbewussten und im Zufall nach einer neuen Sprache. Die Surrealisten liessen sich vom Unheimlichen und Monströsen faszinieren. Sie experimentierten mit Rausch, Hypnose, Spiritismus, suchten nach einem automatischen, nicht vom Verstand gesteuerten Schaffungsprozess.

Ende Januar wurde im FITZ « Pandora Frequenz » gespielt, eine "szenische Menschen Körper Collage" von der Figurenspielerin Antje Töpfer, in der Regie von Florian Feisel. Ausgangspunkt der Inszenierung ist die Arbeit des bildenden Künstlers und Surrealisten Hans Bellmer. Dieser befasste sich in etlichen Zeichnungen, Graphiken, Skulpturen und Fotografien mit erotischen Darstellungen verzerrter Körper. Meist sind es zerstückelte Mädchen- und Frauenleiber.

Eine der Grundideen des Festivals war es den Austausch und die gegenseitige Bereicherung zwischen verschiedenen Studenten des Figurentheaters zu ermöglichen. In diesem Sinne fand während dem Festival ein interner Workshop statt.

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Prolog

Willkommen auf der studentischen Webseite des Studiengangs Figurentheater in Stuttgart!

Hier stellen wir unsere Projekte vor, informieren und berichten über Festivals und schreiben über Seminare und Proben!

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