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Doppeltes Spiel

Werkschau der Figurenspieler*innen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und Szenograph*innen der Haute école des arts du Rhin Straßburg am FITZ und am Theater Rampe Künstlerische Betreuung: François Duconseille (HEAR), Prof. Florian Feisel, Prof. Julika Mayer und Prof. Stephanie Rinke (HMDK)

Doppeltes Spiel

2 Theater, 2 Universitäten, 8 mal 2 Künstler*innen

Werkschau der Figurenspieler*innen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und Szenograph*innen der Haute école des arts du Rhin Straßburg am FITZ und am Theater Rampe Künstlerische Betreuung: François Duconseille (HEAR), Prof. Florian Feisel, Prof. Julika Mayer und Prof. Stephanie Rinke (HMDK)

PERFORMANCE BOX (Theater fast for free)

So, 29. Oktober 2017
18:00 FITZ – 21:30 THEATER RAMPE
(Anschließend Party in der Rakete)

Eintrittspreise: 15,- / 10,- (erm.), Schüler/Studenten 5,-

In acht kurzen Performances treiben junge Künstler*innen ihr doppeltes Spiel. Sie biegen, brechen, falten und beugen das Material und bringen sein ungehorsames Potenzial hervor, graben einen Zeittunnel in den Apfelstrudel oder finden in Plastikkanistern eine große Verheißung. Kein Ding ist eindeutig, keine Funktion wird erfüllt, keine Geschichte zu Ende erzählt. Die Arbeiten stellen acht eigensinnige künstlerische Nachwuchs-Positionen im Parcours zwischen dem FITZ und dem Theater Rampe, zwischen Bühne und Hof, Bar und Halle vor – gewitzt, ausdrucksstark, intim und sehr persönlich

In my room

Anne Brüssau / Léo Lévy-Lajeunesse / Philip RiedigerEine abwärts führende Spirale, der Kreis wird enger. Wird die Seele immer schwärzer oder ist die Glühbirne defekt?

Dauer: 12 Minuten

D’accord Akordeon (Arbeitstitel)

Sarah Chaudon / Diane MarchalZwei Spielerinnen treten in einen Kreidekreis, jede ein Rucksack aus Klang auf dem Rücken… Wer geht auf wen zu? Klaviertasten links und Knöpfe rechts, die Luft dazwischen ist in Bewegung. Ein Tanz zwischen Instrument und Körper, mit Musik als Sprache. Warum ist es gut zusammen zu sein? Ist man zu nah erstickt man, ist man zu weit verliert man sich… Eine humorvolles Duo beschäftigt sich mit ihrer eigenen Freundschaft, testet seine Grenzen aus und spielt sie sich gegenseitig vor.

Dauer: 12 Minuten

Möglichkeit π

Clara Palau y Herrero / Margot Ardouin/ Celia Legaz SolerEin Raum ist, ein Raum wird, ein Raum geht. Wenn Innen und Außen verschwimmen, das Äußere sich nach innen kehrt, das Innere sich nach außen stülpt, wenn ‚privacy‘ zu ‚public‘ wird – finden wir uns dann noch? Mithilfe dreier Komponenten – Mensch / Raumkonstruktion / Mensch – wird unter verschiedenen Blickwinkeln der Frage nach dem Dies–und Jenseits von Grenzen nachgegangen.Es gibt etwas zu tun!

Dauer: 15 Minuten

Timestrudel

Robert Buschbacher / Clara Walter

Eine Versuch mit Hilfe von Äpfeln und Weizenteig dem Strudel des Vergessens ein paar Stücke zu entreißen. Eine Auseinandersetzung mit Demenz, dem Umgang mit ihr im Alltag und dem Abschiednehmen.

Dauer: 15 Minuten

/NOT/ in my Name

Rafi Martin / Nina Kazourian / Pyram Saint-Phard / Noémie Beauvallet„Niemand in Frankreich darf bei einer Namensänderung einen ausländisch klingenden Namen annehmen.“ (Art. 61 Code civil). Ein Spiel zwischen Namen, Identität und Regierungspolitik mit Wasser, Masken und Live-Sound aus der Perspektive eines Kopfsprungs.

Dauer: 15 Minuten

Confetti

Emilien Truche / Guillaume Auzepy«Von der Tafel rinnt der Wein, Alle Kerzen flackern trüber, wieder bin ich denn allein, wieder ist ein Fest vorüber…» (Hermann Hesse). Ein Auseinandersetzung mit sich selbst, mit seiner Vergangenheit. Ein Versuch, die Party, das Leben oder die Zeit zu retten.

Dauer: 15 Minuten

20 Liter O

Marius Alsleben / Arnaud Grandjean

An einem Ort verschieben fleißige Hände die Leere deiner Vorstellungskraft, stapeln sie gen Himmel und versenken sie im Meer. Ein bloßes Behältnis wird zu deinem Kinderwunsch, zu deinen längst vergessenen Freunden oder doch zur Treppe in dein eigenes Luftschloss? Du weißt nicht, wo wir sind? Das ist nur unsere Welt.

Dauer: 20 Minuten

F F F F F F F F F F F F r a g i l e

Yannick Stasiak / Lino PourquieFoto:Lino Pourquié

Meinen Körper habe ich in den Graben geworfen. Warum tot sein, da ich geboren bin? Wäre ich nicht geboren – ich fragte mich, wo es hinaus ginge. Wenn ich geboren wäre, flöge ich davon. (…) Fragil – die Erweiterung deiner Arme, die Saiten deiner Stimme, das Gewebe unserer Haut (…) Die Flügel der Vögel… Wir werden nur einmal geboren. (»Fragile«, les têtes raides )

Was passiert zwischen Leben und Tod während der Geburt? Über ein Leben das anfängt, »fragil« zu sein.

Dauer: 20 Minuten

Prolog

Willkommen auf der studentischen Webseite des Studiengangs Figurentheater in Stuttgart!

Hier stellen wir unsere Projekte vor, informieren und berichten über Festivals und schreiben über Seminare und Proben!

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Kommentare

  • Julia Raab 29 | 11Julia :) I remember. Danke für den Beitrag.
  • User Avatar 12 | 04RiCo Toll gespielt, super dargestellt und das auch noch lustig verpackt! Da gibt es nichts zu meckern :- ) Supi
  • Pie 09 | 10Pie Spielt ihr eigentlich noch manchmal, oder lernt ihr nur?
  • Julia Raab 12 | 05 Hey, das klingt cool. Würde es sehr gerne sehen, bin auch in Bochum bis zum 18. aber fahre schon gegen 14:00 Uhr zurück nach Halle....
  • Pie 02 | 12Pie Naja, "Apokalypse" wird laut Recherche übersetzt als: Enthüllung, Entschleierung, der Schleier wird gelüftet, Offenbarung. Du als Sprachler kannst warscheinlich besser nachvollziehen, ob es ein Substantiv...