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Monats-Archiv: Juli 2013

"Pandora Frequenz" wie der Titel schon sagt, beinhaltet auch die mythologische Pandora. Von daher ist es auch eine Auseinandersetzung mit den unheilvollen Projektionen und Konstrukten die Frauen und die weibliche Sexualität behaften.

In seinem Ursprung war der Surrealismus eine literarische Bewegung die durch die traumatischen Kriegserfahrungen nicht hinnehmen konnte, dass die Dichter weiter die ''Schönheit'' besingen sollten als ob nichts geschehen wäre. Die Bewegung wurde 1921 in Paris gegründet und vom Schriftsteller André Breton geführt. Sie suchte im Traum, in den Tiefen des Unbewussten und im Zufall nach einer neuen Sprache. Die Surrealisten liessen sich vom Unheimlichen und Monströsen faszinieren. Sie experimentierten mit Rausch, Hypnose, Spiritismus, suchten nach einem automatischen, nicht vom Verstand gesteuerten Schaffungsprozess.

Ende Januar wurde im FITZ « Pandora Frequenz » gespielt, eine "szenische Menschen Körper Collage" von der Figurenspielerin Antje Töpfer, in der Regie von Florian Feisel. Ausgangspunkt der Inszenierung ist die Arbeit des bildenden Künstlers und Surrealisten Hans Bellmer. Dieser befasste sich in etlichen Zeichnungen, Graphiken, Skulpturen und Fotografien mit erotischen Darstellungen verzerrter Körper. Meist sind es zerstückelte Mädchen- und Frauenleiber.

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