Springe zur Navigation

Offene Werkstatt – Take #2

je unfertiger, desto besser - viel Spiel und Spaß mit dem Mitgebrachten

Wer arbeitet gerade an was?

Man sollte ja annehmen, in so einem kleinen und eingeschworenem Studiengang wie unserem wissen immer alle bestens bescheid – Wer mit was, Wer wann wo und wieviel wovon, aber nein, es verhält sich nicht so, dass wir uns wie die Hausfrauen vom kleinen Dorf gegenseitig übern Zaun hinweg bespitzeln. Vielmehr tragen wir ganz offen und schamlos unseren neuesten Kram und unsere Bauwerke durch die Gänge, und trotzdem weiß keiner, was es damit auf sich hat.

Wenn Alles offensichtlich ist, aber unverstanden bleibt

Es kommt, da wir ja keine Zäune haben, umso häufiger vor, dass man ungeniert unwissend vor einem fremden Ateliertisch steht und dort etwas höchst interessantes vorfindet, aber absolut gar keine Ahnung hat, wozu das später mal gut sein soll. Und besonders bei den höheren Semestern war es zu Zeiten ohne offene Werkstatt häufig so, dass sich das Geheimnis erst  in der Abschlussvorstellung des Projektes lüftete. Denn wir begegnen uns ja nicht zwangsläufig, blos weil wir im gleichen Haus  alleine oder in Gruppen Figurentheater erforschen.

Wir lernen und helfen uns gegenseitig

Alle zwei Wochen gibt es nun die Gelegenheit, ohne Tür-und-Angel-Stress   die Kollegen auf neue Ideen oder Szenen “draufschaun” zu lassen – das ist der pure Luxus! Man ackert also nicht blind auf die Vorstellung zu und kann nur mutmaßen, wie das eigentlich von Zuschauersicht aussieht, sondern kriegt vorher Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge. Wie wichtig das ist, erwähnen fertige Figurenspieler an Schauspielhäusern immer wieder, und wir haben es nun endlich geschafft, für uns eine Plattform mit genau diesem Hintergrund zu schaffen.

Offene Werkstatt

Wer den Eintrag zur 1. offenen Werkstatt gelesen hat, erinnert sich sicher an Mirjams Riesenbuchstaben. Die waren bei Take #2 auch wieder dabei. Mirjam stellte Spielaufgaben und lies sich inspirieren von dem, was wir mit ihrem Material improvisierten.Daraus entstand eine Studiengang-Figurentheater-untypischen Verbalschlacht und viel Spaß mit dem (un)wort als solchem. Eike stellte eine Szene vor, die am Vorabend entstanden war und die er bald vor 1000 oder noch mehr Christen spielen wird, mit Leinwandübertragung in riesengroß, und dafür wünschte er sich unsere Kritik. Es war wieder schön zu sehen, wie man sich auch dann helfen kann, wenn die Thematik eine eher unbekannte ist. Pie tanzte mit einer Lampe und stellte einen nicht verwendeten Ablauf aus der Arbeit an DUFUNZEL infrage – diese lautete: Was habt ihr gesehen? Die genannten Bilder wurden anschließend zur Spielaufgabe gemacht und Pie durfte zusehen, wie die anderen das mit der Lampe umsetzten. Samira brachte eine fast fertige Maske in die Runde und bekam Gelegenheit, sie auf fremden Köpfen, Füßen, Hintern, Händen… zu sehen. Scuba schließlich hatte den Nachmittag über massenweise Kurzfilme gemacht, die er auf den aufsetzbaren Bildschirm übertrug. Der unwissende Träger dieser Maske bekam ein assoziatives Wort, zu dem er sich dann verhalten konnte. Der Abend endete mit Kuchen… :-)

 

 

 

Prolog

Willkommen auf der studentischen Webseite des Studiengangs Figurentheater in Stuttgart!

Hier stellen wir unsere Projekte vor, informieren und berichten über Festivals und schreiben über Seminare und Proben!

Newsletter



Das nächste die-wo-spielen-Festival findet statt!

Kommentare

  • Julia Raab 29 | 11Julia :) I remember. Danke für den Beitrag.
  • User Avatar 12 | 04RiCo Toll gespielt, super dargestellt und das auch noch lustig verpackt! Da gibt es nichts zu meckern :- ) Supi
  • Pie 09 | 10Pie Spielt ihr eigentlich noch manchmal, oder lernt ihr nur?
  • Julia Raab 12 | 05 Hey, das klingt cool. Würde es sehr gerne sehen, bin auch in Bochum bis zum 18. aber fahre schon gegen 14:00 Uhr zurück nach Halle....
  • Pie 02 | 12Pie Naja, "Apokalypse" wird laut Recherche übersetzt als: Enthüllung, Entschleierung, der Schleier wird gelüftet, Offenbarung. Du als Sprachler kannst warscheinlich besser nachvollziehen, ob es ein Substantiv...