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Materialtraining

Donnerstags und Freitags von 11:00 - 13:00 Uhr findet das sogenannte "Materialtraining", der Basisunterricht jeglicher Animation, statt.

Der erste Jahrgang wird traditionell von unserem Prof Werner Knoedgen unterrichtet, das zweite und dritte Jahr werden zwischen Matthias Jungermann und Stephanie Rinke ausgelost (reine Vermutung meinerseits, aber irgendwie müssen sie sich ja einig werden), wobei Stephi meist die Drittjährler zieht, wie auch dieses Jahr.
Unser Thema ist die Animierbarkeit bis hin in kleinste Macken und Angewohnheiten von Figuren sowie die Erforschung ihrer Sprache.
“Oooch, nur so’n Fusselkrams!” dachte ich mir anfangs, verwöhnt vom Inszenierungsunterricht des letzten Semesters. Schon nach dem dritten Treffen bin ich allerdings sehr froh über diese Themenwahl, die in der Praxis so aussieht, dass wir alles, was wir für spannend oder unerforscht befinden auf einen Haufen schmeißen und uns nacheinander in großer Runde vornehmen und auskundschaften.

Erstaunlich, wieviele Hemmungen Sprache auf so ein fremdes Wesen zu geben man auch nach vier Semestern des Studiums noch haben kann! Und wie schwer es sein kann, ganz unverkopft einfach mal alles, unzensiert und respektlos, in der Animation auszutesten. Abschließend gilt es dann weiterzudenken: In was für ein Bühnenbild, in welchen Sinnzusammenhang passt die Figur?
Letztendlich ein für meinen Jahrgang mehr als passendes Forschungsgebiet, da wir zwar begeisterte Bauer, Gestalter, Bastler und Näher sind, aber über dem Bau des Wunderwerks Figur ganz schnell das Thema der Animation verdrängen, denn wieviel könnte man falsch machen und an der heiligen Figur zerstören durch unachtsam aufgesetzte Bewegungen und Dialekte…
Nein, falsch, alle vier mögen wir zwar Tendenzen zum letztgeschriebenen Absatz zeigen, manche mehr, andere weniger, aber hauptsächlich trifft es auf mich zu, die ich heute etwa eine Stunde verzweifelt versuchte, meinem letzte Woche fertiggebautem ‘Heiligtum’ gerecht zu werden.
Furchtbar!
Ach, aber es macht schrecklich viel Spaß wenn es zum Funken kommt, und eine Bewegung, ein Ton plötzlich stimmen. Und der Rest ergibt sich dann hoffentlich im weiteren Zusammensein von Figurenspielerin und Figur von selbst…

Prolog

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Kommentare

  • Julia Raab 29 | 11Julia :) I remember. Danke für den Beitrag.
  • User Avatar 12 | 04RiCo Toll gespielt, super dargestellt und das auch noch lustig verpackt! Da gibt es nichts zu meckern :- ) Supi
  • Pie 09 | 10Pie Spielt ihr eigentlich noch manchmal, oder lernt ihr nur?
  • Julia Raab 12 | 05 Hey, das klingt cool. Würde es sehr gerne sehen, bin auch in Bochum bis zum 18. aber fahre schon gegen 14:00 Uhr zurück nach Halle....
  • Pie 02 | 12Pie Naja, "Apokalypse" wird laut Recherche übersetzt als: Enthüllung, Entschleierung, der Schleier wird gelüftet, Offenbarung. Du als Sprachler kannst warscheinlich besser nachvollziehen, ob es ein Substantiv...